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Viele Menschen versuchen mit der eigenen Internetseite Geld zu verdienen

Das Internet als Nebeneinkommen benutzen

Das Internet ist nicht nur da um sich Katzenbilder anzuschauen oder Stundenlang YouTube-Video zu gucken. Es gibt viele Möglichkeiten, das Internet zu nutzen um sich selbst ein bisschen etwas in die Kassen zu spülen. Und schnell wird aus dem Hobby manchmal sogar ein eigener Online-Shop als Hauptverdienst.

Eine eigene Website – Wie kann man damit nebenbei Geld verdienen?

Nicht nur mit dem Verkauf von gebrauchten Sachen können Sie übers Internet nebenbei Geld verdienen. Auch Ihre eigene Webseite kann einen Verdienst neben dem Hauptberuf einbringen. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten eine Online-Präsenz aufzubauen und mit ihr ein paar zusätzliche Euros zu verdienen. Da Entwicklungen im World Wide Web nicht immer schnell verlaufen, brauchen Sie ein wenig Geduld, um die Früchte Ihrer Arbeit zu ernten. Wer aber am Ball bleibt und Leidenschaft für die Sache mitbringt, hat gute Chancen aus einer kleinen Seite etwas Großes entstehen zu lassen. Die Arbeit an einer eigenen Website bringt zudem viele Vorteile mit sich.

Verschiedene Optionen – Shop, Blog und Magazin

Als Betreiber einer Internetseite können Sie sehr flexibel und eigenständig arbeiten. Sie können auf Ihrem Portal kreativ werden und Ihre Vorstellungen auch mit wenig Know-How direkt umsetzen. Dabei sind Sie nicht ortsungebunden und können auch von zuhause oder unterwegs aus zur Tat schreiten. Wer seine eigene Webseite erstellt, hat diverse Möglichkeiten an die Sache heranzugehen.

  • Shop: Einen kleinen Online-Shop können Sie auch nebenbei betreiben. Neben der großen Konkurrenz ist es manchmal schwer sich zu behaupten, deshalb sollten Sie ein ausgefeiltes Konzept und Passion für die Sache mitbringen. Das Beispiel Kaufaufrechnung24 zeigt aber wie aus einer kleinen Idee eine erfolgreiche Seite werden kann. Viele mittelgroße Online-Shops wurden von privaten Einzelpersonen gegründet und sind mit der Zeit gewachsen. Bei einigen Online-Shops bietet es sich langfristig sogar an, diese in Vollzeit zu betreiben und damit seinen kompletten Lebensunterhalt zu verdienen.
  • Blog: Ein Blog ist ein digitales Tagebuch. Hier können Sie Ihre persönliche Sicht auf alle möglichen Dinge schildern. Auf WordPress können Sie ganz einfach einen eigenen Blog erstellen. Das System funktioniert sehr intuitiv und sowohl Text- als auch Bild- und Videobeiträge können eingepflegt werden. Wenn ein Blog regelmäßig gepflegt wird und interessante Inhalte liefert, kann er sich etablieren. Dann ist es möglich, Geld über Affiliate-Marketing in die Kassen zu spülen. Ein Blog ist eine zeitintensive Aufgabe. Daher sollten Sie sich für ein Thema entscheiden, das Sie selbst interessiert und über welches Sie gerne schreiben.
  • Nachrichten-Magazin: Es gibt zwar schon eine Reihe an großen Nachrichten-Magazinen, jedoch sind kleine Webseiten mit regionalem Bezug gefragt. Wenn zeitliche Kapazitäten und Muße vorhanden sind, kann über Events, Sport und vieles mehr in der eigenen Gegend berichtet werden. So können Sie langfristig mit Anzeigen oder Gastbeiträgen Geld verdienen. Das Münstermagazin ist ein Vorbild, wie so ein Nachrichten- und Lifestyleportal etwa aussehen könnte.

Bei allen genannten Formaten spielt Aktualität eine entscheidende Rolle. So sollten Shops, Blogs und Magazine regelmäßig gepflegt werden. Darüber hinaus sollten Sie eine Leidenschaft für das Internet und redaktionelle Tätigkeiten bestehen. Sie können so flexibel und eigenständig arbeiten. So nebenbei Geld zu verdienen mag am Anfang müßig sein, kann sich aber bezahlt machen.

Seriöse Internetpräsenz – das darf nicht fehlen

Eine seriöse und ansprechende Website darf auf einige Dinge nicht verzichten. So sollten Sie sich als Autor und Gründer auch immer in die Rolle des Konsumenten versetzen und sich fragen, was inhaltlich sowie optisch ansprechend und interessant sein könnte. Der erste Eindruck ist entscheidend. Daher sollte bereits Ihre Startseite strukturiert und ansehnlich aufgebaut sein. Vermeiden Sie zu viele Auswahlmöglichkeiten und mehrdeutige Titel oder andere Verwirrungen. Gestalten Sie Ihre Seite möglichst intuitiv und einfach, sodass sich jeder User schnell zurechtfindet. Das sollte ebenfalls nicht fehlen:

  • Kurzbiografie: Beschreiben Sie sich, gegebenenfalls Ihr Unternehmen und Ihre Intentionen, die Internetseite zu gründen. So erhält eine Website Charakter und Individualität. Zudem steigert es die Nutzererfahrung enorm, zu wissen, wer und was hinter der Seite steht. Sie sollten hierfür eine eigene Unterseite einrichten und sich treffend und detailliert darstellen.
  • Impressum: Ein Impressum muss bei jeder Webpage vorhanden sein. Es sollte direkt von der Startseite aus zugänglich sein und enthält alle Angaben die laut Telemediengesetz vorgesehen sind. Eine Internetseite ohne Impressum ist schlichtweg schlecht. Die Erstellung des Impressums sollte mit zu den ersten Schritten gehören, die sie vornehmen. Wenn Sie einen Blog betreiben, sind ein Foto und eine persönliche Kurzbeschreibung angemessen.
  • Kontaktmöglichkeit: Stellen Sie direkten Kontakt zu Ihren Lesern her. Dies kann über eine E-Mail-Adresse, eine Telefonnummer oder ein Kontaktformular funktionieren, worüber Nutzer unmittelbar an Sie herantreten können. So sind Sie offen für Kritik, Anregungen und können bei Fragen direkt auf Ihre Leser reagieren.

Gehen Sie sicher, dass alle Inhalte, die Sie an Ihre Nutzer weitergeben relevant und korrekt sind, sowohl inhaltlich als auch grammatikalisch. Auch sollten Sie sich in die User-Rolle versetzen: Wie würden Sie sich als Nutzer fühlen, wenn Ihnen beispielsweise Rechtschreibfehler oder andere Ungereimtheiten auf einer Internetseite begegneten? Alle Inhalte sind das Kernstück Ihrer Seite. Je aktueller, desto besser! Eine Internetseite muss ständig erneuert und erweitert werden. Vor allem, wenn Sie einen Blog betreiben, sollten sie einmal oder mehrmals täglich neue Texte schalten. Arbeiten Sie zudem mit visuellen Reizen wie Bildern und kurzen Videos. Auch ein kreatives Webdesign macht eine Seite ansprechender und generiert User.

Eine gute Vorbereitung ist wichtig

Wer nebenberuflich noch eine Internetseite hochzieht, hat einige Aufgaben vor sich. Je nachdem, welche Ziele die Seite verfolgt, ist damit mehr oder weniger Arbeitsaufwand verbunden. Sie sollten sich an technische Standards und Google-Richtlinien halten. Recherche in Foren, Info-Veranstaltungen in Ihrer Nähe oder der direkte Austausch mit anderen Online-Redakteuren können dabei helfen. Auch alle Rechten und Pflichten bei Nebentätigkeiten müssen Beachtung finden. Eine Internetseite ist mit einem etwas größeren Zeitaufwand verbunden als herkömmliche Nebenjobs. Häufig ist es von Vorteil, sich Hilfe mit ins Boot zu holen. Haben Sie Freunde oder Bekannte, die ähnliche Interessen und die zeitlichen Möglichkeiten haben? So können Sie die Arbeit aufteilen und den Erfolg der Seite fördern. Erwarten Sie jedoch nicht gleich alles. Der Aufbau einer Internetseite ist ein Prozess, egal um welches Format es sich handelt. Wer einen langen Atem hat, findet hier aber langfristig eine lukrative Möglichkeit, neben dem Hauptberuf etwas dazuzuverdienen.

 

Bildquelle: © sdecoret – Fotolia.com

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