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Der eigene Online-Shop als Nebenverdienst (Bildquelle: BigStock-ID: 17016155 by Andrey Armyagov)

Der eigene Online-Shop als Nebenjob

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Geld kann man eigentlich nie genug haben. Was auf den ersten Blick arrogant und materialistisch klingt, ist für viele Menschen bittere Wahrheit. Trotz der Debatte um Mindestlöhne, trotz staatlicher Hilfen wie Wohngeld reicht in vielen Familien das Einkommen aus dem Hauptberuf nicht mehr, um den gewohnten Lebensstandard aufrecht zu erhalten.

Mieten steigen, mehr aber noch die Nebenkosten für Energie und Wasser. Wer ein Auto fährt, – vielleicht fahren muss, um seine Arbeitsstelle zu erreichen – der weiß, welches Loch die Tankfüllung ins Portmonee reißt, von Inspektionen oder Reparaturen einmal ganz zu schweigen.

Ein Nebenjob für die kleinen Extras

Lässt sich die Ausgabensituation nicht mehr verändern, sind alle sinnvollen Sparmöglichkeiten ausgeschöpft, dann gilt es, die Einnahmenseite zu prüfen: ein Nebenjob muss her. Nicht für ein Leben im Luxus, aber für eine kleine Belohnung im Alltag – einmal schön essen zu gehen, oder um etwas Geld für den nächsten Urlaub zurückzulegen.

Angebote für Nebenjobs gibt es jede Menge aber nicht alle sind seriös. Muss man zuerst bezahlen, für ein Seminar oder einen Vorrat an Waren zum Beispiel, sollte man sehr genau hinschauen, ob nicht bloße Abzocke dahinter steckt. Auch das Versprechen unrealistisch hoher Verdienste ist ein Warnsignal.

Geld verdienen im Internet

Das Internet bietet die Möglichkeit, Nebenjobs bequem von Zuhause und bei freier Zeiteinteilung zu erledigen. Auf diese Weise lassen sich Haupt- und Nebenjob besser miteinander vereinbaren, und je nach Art der Tätigkeit kann man auch die Familie gut einbeziehen. Aber auch im Internet gilt: Niemand hat Geld zu verschenken. Viele “Nebenjobs” verdienen kaum den Namen. Bonuspunkte für Meinungsumfragen oder das Lesen von Werbe-Mails bringen nur wenige Cent pro Minute, und oft erhält man gar kein Geld, sondern Punkte, die man zum Beispiel in Zeitschriftenabos, Gutscheine oder Sachprämien umtauschen kann.

Nischenprodukte gesucht – Ihre Waren im Internet

Haben Sie schon einmal daran gedacht, Waren im Internet zu verkaufen? Klar, werden viele jetzt sagen, aber bei Ebay werden oft nur magere Preise erzielt, und bei Amazon und ähnlichen Handelsplattformen wartet man zu lange, bis sich ein Käufer findet. Und natürlich bleibt ein Teil des Erlöses auch beim Betreiber der Website hängen, denn auch er will seine Kosten decken und einen Gewinn erwirtschaften.

Wer eine interessante Geschäftsidee hat, sollte ernsthaft über einen eigenen Online-Shop als Nebenjob nachdenken. Das ist nicht so schwer und aufwändig, wie man auf den ersten Blick denkt, wenn man die richtigen Partner an seiner Seite hat. Am Anfang steht immer eine erfolgreiche Idee: Was können Sie, das andere nicht können? Sind Sie künstlerisch veranlagt? Glänzen Sie mit originellen Handarbeiten, selbst gestrickten Mützen, edlen Postkarten, Kalendern oder Briefpapier? Designen Sie Ihre ganz speziell Schmuck-Kollektion? Das sind nur einige Beispiele für Kunsthandwerk, mit denen Sie als Nischenanbieter erfolgreich sein können. Aber Sie müssen nicht unbedingt handwerklich begabt sein. Vielleicht haben Sie auch einfach nur eine besonders gute Quelle für schwer erhältliche Artikel – Antiquitäten aus Ihrer Region, “Ostalgie”-Produkte und dergleichen. Analysieren Sie die Marktsituation – dank des Internets geht das heute ganz einfach. Suchen Sie nach den Artikeln, die Sie gern verkaufen würden, und Sie sehen, wer Ihre Mitbewerber sind.

Rechtliche und technische Fragen klären

Zunächst gilt es, einige rechtliche Rahmenbedingungen für den Online-Handel zu klären. Wer gelegentlich ein paar gebrauchte Sachen verkauft, wird dadurch nicht zum gewerblichen Händler. Betreiben Sie Ihren eigenen Online-Shop, benötigen Sie eine Gewerbeanmeldung. Außerdem sind steuerliche Fragen zu klären – neben der Einkommensteuer ist ggf. auch Gewerbesteuer zu entrichten, und wer die Grenzen des Kleinunternehmers überschreitet, muss sich auch mit dem Thema Umsatzsteuer auseinandersetzen. Beim Handel mit Markenartikeln sind die Vertriebsbedingungen der Hersteller zu beachten, die eventuell Einschränkungen vorsehen können. Der Online-Handel mit Lebensmitteln ist besonders strengen Vorschriften unterworfen. Wer einen Shop für seine selbst gekochten Marmeladen plant, benötigt unbedingt eine behördliche Registrierung. Die örtliche Industrie- und Handelskammer berät Existenzgründer, auch wenn die Selbstständigkeit zunächst nebenberuflich ausgeübt werden soll.

Ist die zündende Geschäftsidee geboren und der Formularkrieg gewonnen, heißt es, einen zuverlässigen Partner für die technische Seite zu finden. Wichtige Merkmale sind Erfahrung, Kompetenz und Flexibilität, damit Ihr Online-Shop mit Ihrem Geschäftsvolumen wachsen kann. Sie sollten Ausschau halten nach den Lösungen, mit denen Sie Ihre Ziele am schnellsten erreichen – Zeit ist Geld, und Sie wollen für Ihren Shop arbeiten, nicht zum Computer-Experten für Internet-Anwendungen werden.

Kundengewinnung und Kundenbindung – Ihr Marketing-Management

Haben Sie Freude gefunden an Ihrem neuen Online-Handel, und wollen Sie das Geschäft jetzt einmal so richtig in Schwung bringen? Oder benötigt Ihr Shop eine Starthilfe, um bekannt zu werden? Sie werden sich mit Fragen der Kundengewinnung und Kundenbindung auseinandersetzen müssen, kurz gesagt, Sie bauen ein Marketing auf.

In der schnelllebigen Welt des Internets ist das gar nicht so einfach, und dann ist es gut, einen kompetenten Partner auf seiner Seite zu wissen. In diesem Zusammenhang machte im September 2014 eine interessante Schlagzeile die Runde durch die deutsche Wirtschaftspresse: Die eCircle GmbH, München, führender Technologieanbieter im Bereich Direktmarketing, bekannt für Newsletter, E-Mails mit europaweiten Adressbeständen und umfassenden Consulting-Dienstleistungen, wird von der US-amerikanischen Teradata Inc., Ohio, übernommen. Teradata ist bekannt für seine analytischen Datenbank-Lösungen. Die Teradata Marketing Cloud erlaubt umfassende Betrachtungen von Kundenverhalten, sichert Kundenbeziehungen und generiert Umsätze. Zu Teradata gehört bereits das Tochterunternehmen Aprimo Integrated Marketing Management. In der Kombination mit den nun vollständig integrierten Messaging-Lösungen von eCircle entsteht eine Rundum-Lösung für die Marketing-Organisation Ihres Shops. Ohne dass Sie selbst viel Zeit in Analyse und Ausführung Ihrer Kampagnen stecken müssen, ist Ihr Angebot in vielen Kanälen wie E-Mail, Internet und sozialen Netzwerken präsent, auch auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets. Mit der Fusion sehen Analysten die Teradata in ihrem Fachgebiete auf Augenhöhe mit Branchenriesen wie IBM oder SAS.

Der Online-Shop als Nebenverdienst – Ihre Checkliste

Ist Ihr Interesse an einem Online-Shop geweckt? Dann prüfen Sie Ihre Chancen anhand der folgenden Checkliste:

  • Habe ich eine Geschäftsidee, die konkurrenzfähig ist?
  • Wie viel Zeit bin ich bereit, in den Online-Shop zu investieren?
  • Welche rechtlichen und steuerlichen Bedingungen muss ich beachten?
  • Welche Shop-Software passt zu meinen Anforderungen?
  • Mit welchem Partner organisiere ich ein tragfähiges Marketing-Konzept?

Nutzen Sie Ihren Chance und bauen Sie Ihren eigenen Shop auf!

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