nebenverdienst.de

Beim Arzt gibt es mehrere Nebenjobmöglichkeiten.

Jobben beim Arzt

| Keine Kommentare

Wer einen Nebenjob in einer Arztpraxis sucht, muss nicht unbedingt eine Ausbildung zur Arzthelferin absolviert haben – es gibt auch andere Möglichkeiten der Beschäftigung, die keine medizinischen Grundkenntnisse erforderlich machen.

Welche Beschäftigungsarten gibt es in einer Arztpraxis?

Ein Nebenjob beim Arzt kann völlig unterschiedliche Aufgaben umfassen. So beschäftigen die meisten Arztpraxen neben einem festangestellten Team aus Arzthelferinnen meist noch eine Raumpflegerin. Sie hat die Aufgabe, die Praxis sauber und ordentlich zu halten, die Blumen zu gießen und pflegt möglicherweise noch den Außenbereich, putzt Treppen und Hauseingang.
In größeren Praxen wird als Nebenjob oft die Möglichkeit geboten, als Bürogehilfe oder Bürogehilfin zu arbeiten. Der Aufgabenbereich umfasst Botengänge zur Post oder zur Bank, das Schreiben von Briefen und die Organisation des Ablagesystems. 
In manchen Praxen mit großem Patientenvolumen ist als Nebenjob auch die ausschließliche Präsenz an der Anmeldung vorgesehen. Im Rahmen dieses Beschäftigungsverhältnisses werden Termine vergeben, Patienten angenommen und Karteikarten rausgelegt bzw. wegsortiert. Oft teilen sich Beschäftigte diesen Nebenjob mit ein oder zwei anderen Kollegen.
Für Arzthelferinnen, die längere Zeit nicht mehr beschäftigt waren und aus familiären Gründen nicht mehr Vollzeit arbeiten möchten oder können, bietet sich die stundenweise Tätigkeit in einer Arztpraxis als Nebenjob geradezu an. Idealerweise sind sie aufgrund ihrer Ausbildung in allen Bereichen einsetzbar und können auch bei Untersuchungen helfen.

Steuerliche Besonderheiten beachten

Wer in einem Nebenjob tätig ist, muss im Gegensatz zu einem Vollzeit- oder Teilzeitbeschäftigten in aller Regel keine Sozialabgaben zahlen. Meist betrifft dies Frauen, die mit einem Vollzeitverdiener verheiratet sind und sich im Nebenjob etwas dazu verdienen wollen oder Aufstocken, die Transferleistungen beziehen. In manchen Fällen benötigen auch Vollzeitbeschäftigte oder Selbstständige zum Gehalt oder Einkommen noch einen Zuverdienst.
Da es in dem einen oder anderen Fall steuerliche Besonderheiten geben kann, die von Laien nicht ohne weiteres überblickt werden, ist es oft sinnvoll, einen Berater wie den Steuerberater Krumbholz, König & Partner – zu Rate zu ziehen, um nicht unwissentlich gegen geltendes Arbeitsrecht zu verstoßen. Das kann unter Umständen teuer werden und schlimmstenfalls zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung wegen Steuerhinterziehung mit Jobverlust und Vorstrafe führen. Um unliebsame Überraschungen zu vermeiden, sollte bei Unsicherheit daher immer ein Steuerberater konsultiert werden. Gleiches gilt für den Arbeitgeber, in diesem Fall den Arzt – in aller Regel hat er selbst einen Steuerberater, der ihn in steuerlichen Angelegenheiten berät und unterstützt.

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.